Geografie - Allgemein

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Die norwegischen Gebirge fallen durch die meist runden, abgeschliffenen Felsen auf. Das liegt daran, dass diese sehr alt sind (sie sind durch Auffaltung in der kaledonischen Fase vor mehr als 350 Mill.Jahren entstanden) und seither in den Eiszeiten von den Gletschern abgeschliffen wurden. Im Tertiär wurden manche der Gebirgsketten dann gehoben, wodurch die baumlosen Hochplateaus - Vidda und Fjell genannt - entstanden sind.

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Jostedalsbreen Glittertind Galdhøppigen Hardangervidda

Die Berge erreichen zwar keine extremen Höhen, wegen der hohen nördlichen Breite weisen diese aber hochalpinen Charakter auf. Der höchste Berg ist der Galdhøppigen mit 2469 m oder auch der Glittertind, der in schneereichen Wintern 2470 m erreichen kann (ohne Schnee misst dieser nur 2452 m).
 
Der Jostedalsbreen, zwischen dem Sognefjord und dem Nordfjord gelegen, ist mit einem Gletschergebiet von 486 km2 das größte Gletschergebiet des europäischen Festlandes. Die Dicke der Eisfelder wird dabei auf ca. 500 m geschätzt. Die bekanntesten Gletscherzungen sind der Briksdalsbre und der Nigardsbre.
 
Die Hardangervidda ist mit ca. 7500 km2 das größte Hochplateau Skandinaviens und hat eine durchschnittliche Höhe von 1200 bis 1600 m. Die Hardangervidda ist ein sehr beliebtes Wandergebiet mit zahlreichen Hütten und einem ausgedehnten Wegenetz.