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In Norwegen gibt es zahllose, herrlich gelegene Seen, unzählige Wasserfälle und vor allem
die Fjorde.

Von den Seen ist der Mjøsavatn bei Lillehammer der größte aller norwegischen Seen.
Er hat eine Fläche von 362 km2 und erreicht eine maximale Tiefe von
443 m. Die breiteste Stelle misst ca. 15 km.
Der bekannteste der Wasserfälle ist der Vøringsfossen bei Øvre Eidfjord, der sich
182 m in die Tiefe stürzt. Weitere, sehr bekannte Wasserfälle sind der Vedalsfossen
sowie der Låtefoss.
Der längste (275 km) und auch tiefste Fjord (1245 m) ist der Sognefjord. Er erreicht im Schnitt aber
nur eine Breite von 5 km.
Sehr bekannt auch der Hardangerfjord, wegen des dort herrschenden milden Klimas und
den großen Obstplantagen an seinen Ufern. In voller Pracht präsentieren sich die
Obstplantagen (hauptsächlich Äpfel und Kirschen) gegen Ende Mai während der Baumblüte.
Der wohl bekannteste Fjord ist der Geirangerfjord. Dieser ist dann aber auch dementsprechend
überlaufen (vor allem der Ort Geiranger am Ende des Fjordes gelegen).
Näheres zur Entstehung der Fjorde finden Sie in einem eigenen Abschnitt.
Der längste und auch wasserreichste Fluss Norwegens ist die Glomma
(Glåma) mit 598 km.
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