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Ich will hier keine allgemeinen Wandertipps geben, die auch für
Erwachsene gelten (wie z.B. geeignetes Schuhwerk, Kleidung etc.), sondern
spezielle Tipps zum Wandern mit (kleinen) Kindern.
Wandertauglichkeit testen
Testen Sie am Besten schon vor dem Urlaub die Wandertaugklichkeit ihrer
Sprösslinge, um dann nicht vor Ort böse Überraschungen zu erleben. Erst
wenn Sie wissen, wie lange Ihre Kleinen gehen können, ohne ständig getragen
werden zu wollen, können Sie Ihre Routen entsprechend auswählen.
Länge der Routen
Nehmen Sie sich keinesfalls zu viel vor! Gerade die erste Tour sollte nicht zu
lang sein, damit den Kindern nicht schon von Beginn an der Spaß am Wandern
verloren geht.
Rechnen Sie auch damit, dass Sie ihre Kinder notfalls tragen müssen. Neben dem
entsprechenden Rüstzeug (Tragegurt oder ähnliches für Kleinkinder) benötigen Sie
auch selber eine entsprechende Kondition.
Langsam, langsam, langsam ...
Veranstalten Sie keine Hetzjagd von Gipfel zu Gipfel, ausser Sie haben genug
Kondition und auch Lust, Ihre Kleinen während der gesamten Tour auf den Schultern
zu tragen.
Versuchen Sie mit den Kindern die Natur zu genießen und in aller Ruhe zu beobachten.
Kinder bleiben gerne einmal stehen, um sich einen besonders schönen Stein, ein Stück
Holz etc. anzusehen. Geben Sie ihnen diese Zeit, sie brauchen sie, um
die Natur intensiv erleben zu können!
Pausen
Ergänzend zu obigem Punkt möchte ich noch bemerken, dass Sie generell genügend
Pausen einplanen sollten. Ein Erwachsener kann problemlos 2 oder mehr Stunden
durchmarschieren, für Kinder ist das aber viel zu lang. Je nach Alter der Kinder
sollten Sie etwa jede halbe Stunde ein kurze Pause einlegen.
Übermüdungszeichen
Achten Sie besonders auf Übermüdungszeichen! Wer seine Kinder gut kennt, wird
sehr leicht einschätzen können, wenn Sie wirklich müde sind. In diesem Fall sollten
Sie keine Durchhalteparolen ausgeben, sondern erst einmal eine Pause einlegen.
Hilft auch das nicht, dann rauf auf die Schultern ;-).
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