

zwischen Vennesla und Åmli
|
Nach 1 1/2 Stunden Pause gehts weiter. Die Strecke ist einfach herrlich, links und rechts
der Straße immer wieder Seen, an denen wir öfter einmal stehen bleiben um die Natur in uns
"einzusaugen" und die Ruhe zu genießen.
Am Ljosvatnet (-> Panorama) legen wir eine längere Rast ein und gehen schwimmen. Wir haben den See
während unseres ganzen Haltes für uns allein, nur hin und wieder kommt ein Auto vorbei.
Wir bleiben nach dem Bad ein ganze Zeit am See sitzen und lauschen der Ruhe.
Weiter geht es bis Åmli, wo wir für das Mittagessen (Müsli) Milch kaufen. Bereits
3 km nach Åmli zwingt uns der Fluss Nidelva zu einer weiteren Pause - die Stelle
ist einfach zu schön, um einfach daran vorbeizufahren. Das Wasser ist um einiges kühler,
was uns aber nicht davon abhält, wieder eine Runde zu schwimmen. dass wir heute nicht mehr bis Oslo
fahren werden, ist uns jetzt schon klar. Das Wetter ist einfach zu schön und unsere Lust
auf Wasser einfach zu groß.
Nach dieser Mittagsrast brechen wir Richtung Treungen am Nissersee auf. Wir fahren links am
Nissersee entlang und biegen kurz vor Fjone links nach Dale ab. Von dort führt
ein gebührenpflichtiger Weg zum Fyresvatn an der 355. Die Gebühr entrichtet man, indem man
20 NOK in ein Kuvert steckt, nachdem man seine Autonummer und das Datum draufgeschrieben
hat. Das Kuvert wird in eine Box geworfen, den Beleg, der am Kuvert angeheftet ist, reißt man
ab und nimmt ihn mit. Die Straße ist durchgehend eine Schotterstraße (ca. 25 km). Wer
sein Auto allzu sehr liebt, lässt es lieber gleich sein. Die Fahrt ist sehr mühsam, man muss mit
einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 30 km/h rechnen. Am Napevatnet ist es zwar sehr
schön, aber ein zweites Mal würde ich diesen Weg trotzdem nicht mehr einschlagen.
An der 355
angekommen geht es dann weiter Richtung Krossli. Kurz vor Krossli, nämlich in Hauggrend, steuern
wir den Campingplatz Roan (72 NOK) an, der am Skredvatn liegt. Eine sehr gesprächige und
freundliche Deutsche begrüßt uns vorerst mehrsprachig, da sie uns für Dänen hält. Wir
kommen mit der Dame dann ganz nett ins Gespräch und wir erfahren, dass sie über den Sommer den
Campingplatz betreut und dafür eine Hütte mehr oder weniger kostenlos bekommt. Meine Videokamera
darf ich in ihrer Hütte aufladen ohne dafür extra Stromkosten bezahlen zu müssen. Am Platz ist
sehr wenig los, außer unserem sind nur noch 2 andere Zelte zu sehen, eine Hütte ist belegt.
Nach dem Abendessen würfeln wir um Liegestütz. Bis 21 00 ist es angenehm
warm, aber sobald die Sonne weg ist, wird es sehr rasch kühler, weshalb wir uns gegen
22 00 ins Zelt zurückziehen.
<< 2. Tag
4. Tag >>
|