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Nachdem es die letzten Tage sehr warm war, begrüßt uns heute ein sehr kühler Morgen.
Es ist stark bewölkt, der vorausgesagte Regen ist aber zum Glück noch nicht da. Ob
das Wetter gut genug ist, um auf den Dalsnibba bei Geiranger zu fahren, wird sich nach
ca. 100 km Fahrt herausstellen.
Die 15 Richtung Grotli führt entlang des Otta-Flusses, für den es sich lohnt, hin und
wieder stehen zu bleiben um die Stromschnellen zu beobachten. Sehr schön ca. 30 km
nach Bismo (Pollfoss). Unsere Stimmung steigt aber nicht nur wegen dieses Naturschauspieles,
sondern auch wegen des immer besser werdenden Wetters - Dalsnibba, wir kommen!
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Dalsnibba
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Am Dalsnibba angekommen (Maut 45 NOK) zeigt sich der Himmel zwar bedeckt, aber es kommt
auch immer wieder die Sonne durch und die Wolken geben zumindest zeitweise des Blick ins
Tal zum Geirangerfjord frei. Wir stellen den Campingtisch samt Sessel auf und warten
auf ein paar günstige Augenblicke zum Fotografieren während wir uns die Zeit mit Würfeln
vertreiben. Eine Stunde später und ein paar herrliche Eindrücke reicher brechen wir unser
Lager ab und Richtung Stryn auf.
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Hütte
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Man hat hier ein paar Tunnels zu durchfahren, wobei man
bei der Einfahrt in einen solchen auf keinen Fall zu schnell unterwegs sein sollte, da
sich das Auge erst an die Dunkelheit gewöhnen muss. Alternativ zu diesen Tunnels kann man auch
den "Gamle Strynfjellveien" fahren, allerdings wollten wir ja am Dalsnibba vorbei.
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Jostedalsbreen Nasjonalparkcenter
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In Oppstryn besuchen wir das
Jostedalen Nationalparkcenter
(50 NOK). Die Ausstellung ist recht gut gemacht, der Film aber eher enttäuschend (teilweise
unscharf, kleines Bild auf großer Leinwand). Bei mittlerweile wieder herrlichem Wetter setzen
wir unsere Fahrt Richtung Stryn fort. Von dort gehts nach einer kurzen Einkaufspause dem
Nordfjord entlang, um beim Wegweiser Brigsdalen nach links abzubiegen und Gryta Camping
anzusteuern.
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Melkevollbreen

Gryta Camping
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Der Campingplatz ist bei Weitem der Beste, von jenen, die wir bisher gesehen haben. Eine
wirklich traumhafte Kulisse, die vom Oldevatnet und dem Melkevollbreen geprägt ist und
eine sehr saubere Anlage. Auch die Sanitäranlagen sind die mit Abstand besten, der bisher
gesehenen.
Auf der Straßenseite des Campingplatzes führt ein Wanderweg zu einem Wasserfall, der
vom Platz aus zu sehen ist und mit Gyrtidalen beschrieben ist. Natürlich müssen wir da
gleich hinauf und nach knapp einer Stunde haben wir den Wasserfall auch schon direkt
vor uns. Rechts von diesem ist noch ein weiterer Wasserfall, an dessen Auslauf wir
entlang marschieren. Wir haben das besondere Glück, dass genau in diesem Moment die
Sonne zwischen 2 Berggipfeln durchkommt und uns damit ein herrliches Licht-/Wasserspiel
bietet. Völlig hingerissen bleiben wir eine Weile dort sitzen und beobachten den
Regisseur Natur bei der Arbeit. Diese kleine Wanderung (hin und retour etwa 2 Stunden)
kann man jedem empfehlen, der entweder bei Gryta Camping oder beim benachbarten Gyrti
Camping sein Lager aufschlägt.
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