


Wasserfall zum Briksdalsbreen

Briksdalsbreen
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Es gibt 2 Wege zum Gletscher, einen einfachen (links) und einen sehr einfachen (rechts,
für Halbschuhtouristen). Der rechte Weg ist genaugenommen eine Straße, auf der sich ganz bequeme
Touristen (oder einfach nur Genießer?) mit einem Pferdegespann den größten Teil des Weges
hinaufkarren lassen können. Selbstredend, dass wir den linken wählen ;-). Entlang des
Weges findet man immer wieder Schilder, die angeben, in welchem Jahr der Gletscher wie weit
ins Tal gereicht hat. In der Mitte des 17. Jhdts. gab es eine Klimaperiode, in der sich der Gletscher
sehr weit ausdehnte und dabei auch mehrere Höfe unter sich begrub. In diesem Jhdt. sind alle Gletscher
- mit Ausnahme einer kühleren Periode in den 20er Jahren - stark geschrumpft.
Je länger wir uns am Gletscher aufhalten, desto mehr Leute kommen herauf. Einige davon nehmen
auch an den Gletscherführungen teil, die ab etwa 250 NOK angeboten werden. Bei unserem Abstieg
kommen uns schon ganze Scharen von Leuten entgegen. Wer nach Norwegen kommt, um dem Massentourismus
zu entfliehen, der ist hier fehl am Platz - zumindest am Wochenende. Nichtsdestotrotz ist der
Briksdalsbreen in jedem Fall einen Besuch wert.
Den Nachmittag verbringen wir dann am Campingplatz, wobei wir auch ein Bad im doch
sehr kühlen Oldevatn wagen. Aber wenn man einmal im Wasser drinnen ist, dann ist es gar nicht
so schlimm. Ganz im Gegenteil - es ist ein herrlich prickelndes Gefühl auf der Haut.
Am Abend wird es hier am See und zwischen den Bergen recht schnell frisch und so treibt es uns
früher als sonst ins Zelt.
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