

Fjaerlandsfjord
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War die Wolkendecke bis vor dem Fjaerlandstunnelen noch sehr dicht, erwartet
uns nach dem Tunnel ein nahezu wolkenloser Himmel bei strahlendem Sonnenschein.
Für die Weiterfahrt wird für PKW eine Maut von 130 NOK eingehoben. Es folgen
dann zwei weitere Tunnel, nach dem ersten, kürzeren (2,5 km) sollte man
unbedingt den Parkplatz ansteuern. Von hier aus hat man einen faszinierenden
Blick auf den Fjaerlandsfjorden.
Durch den zweiten Tunnel (ca. 6 km) geht es dann weiter bis Sogndalsfjora.
Nach diesem Tunnel sollte man ebenfalls den Parkplatz gleich links ansteuern,
wenn man ein schönes Foto von einer Hütte mit Berg fotografieren will.
Sogndalsfjora ist ein etwas größerer Ort, der am Ende des Sogndalsfjorden liegt.
Wir fahren dann weiter bis Kaupanger, um uns zu informieren, wann die nächste
Fähre nach Gudvangen geht. Da noch heute eine Fähre geht, beschließen wir,
nicht mehr - wie geplant - zum Nigardsbreen zu fahren, sondern das herrliche
Wetter für die Fährfahrt auszunützen. Bis zur Abfahrt um
16 00 haben wir noch über 2 Stunden Zeit,
welche wir bei Kaffee und Keksen beim Kiosk am Båtmuseum verbringen.
Dort genießen wir die Sonne und planen den weiteren Tagesablauf.
Die Fährfahrt dauert etwas mehr als 2 Stunden (253 NOK) und würde es
die Sonne nicht gut mit uns meinen, dann wäre der Wind an Deck kaum auszuhalten.
Nach etwa einer 3/4 Stunde Fahrt legen wir bei Franingen an, einem Ort, der
keine Straßenverbindung hat. Im Naeroyfjord angekommen sehen wir dann unter
anderem den kleinsten Postbezirk Norwegens mit gerade einmal 6 Einwohnern.
Die Sonne kommt in den engen Fjord um diese Zeit (zwischen
17 00 und 18 00
nicht mehr herein. Da der Wind mittlerweile aber etwas nachgelassen hat,
ist die Temperatur ohne weiteres erträglich.
Von Gudvangen ist es dann noch eine Stunde bis Voss, wo wir zum ersten Mal
in Norge essen gehen. Der örtliche Campingplatz ist der erste, der keine
Kreditkarten akzeptiert und auch der erste, der nahezu ausgebucht ist. Wir
finden aber noch ein freies Plätzchen - umringt von 6 Wohnmobilen.
Nach dem Aufstellen des Zeltes marschieren wir in den Ort und besuchen
ein sehr nettes Lokal mit dem Namen "De Stationen". Es ist
sehr originell eingerichtet (wie ein Bahnhof) und es sitzt sich auch
recht gemütlich hier. Für eine Flasche Weißwein und 2 Mineralwasser
müssen wir dann 320 NOK ablegen.
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