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9. Tag - Sonntag, 8. August 1999

Karte | Strecke



Eine dichte Wolkendecke hängt heute über den Bergen und den Oldevatn. Es ist nahezu windstill, aber sehr kühl.
 
Wir brechen Richtung Nordfjord auf. Dann geht es links am Nordfjord der 60 Richtung Byrkjelo entlang. Bei Utvik geht es in Serpentinen aufwärts, von wo man dann stellenweise einen sehr schönen Ausblick auf den Fjord hat. Bei Byrkjelo dann weiter Richtung Skei, von dort nehmen wir die 5 Richtung Fjaerland.



Fjaerlandsfjord - 11kb

Fjaerlandsfjord

War die Wolkendecke bis vor dem Fjaerlandstunnelen noch sehr dicht, erwartet uns nach dem Tunnel ein nahezu wolkenloser Himmel bei strahlendem Sonnenschein. Für die Weiterfahrt wird für PKW eine Maut von 130 NOK eingehoben. Es folgen dann zwei weitere Tunnel, nach dem ersten, kürzeren (2,5 km) sollte man unbedingt den Parkplatz ansteuern. Von hier aus hat man einen faszinierenden Blick auf den Fjaerlandsfjorden.
Durch den zweiten Tunnel (ca. 6 km) geht es dann weiter bis Sogndalsfjora. Nach diesem Tunnel sollte man ebenfalls den Parkplatz gleich links ansteuern, wenn man ein schönes Foto von einer Hütte mit Berg fotografieren will. Sogndalsfjora ist ein etwas größerer Ort, der am Ende des Sogndalsfjorden liegt. Wir fahren dann weiter bis Kaupanger, um uns zu informieren, wann die nächste Fähre nach Gudvangen geht. Da noch heute eine Fähre geht, beschließen wir, nicht mehr - wie geplant - zum Nigardsbreen zu fahren, sondern das herrliche Wetter für die Fährfahrt auszunützen. Bis zur Abfahrt um 16 00 haben wir noch über 2 Stunden Zeit, welche wir bei Kaffee und Keksen beim Kiosk am Båtmuseum verbringen. Dort genießen wir die Sonne und planen den weiteren Tagesablauf.
 
Die Fährfahrt dauert etwas mehr als 2 Stunden (253 NOK) und würde es die Sonne nicht gut mit uns meinen, dann wäre der Wind an Deck kaum auszuhalten. Nach etwa einer 3/4 Stunde Fahrt legen wir bei Franingen an, einem Ort, der keine Straßenverbindung hat. Im Naeroyfjord angekommen sehen wir dann unter anderem den kleinsten Postbezirk Norwegens mit gerade einmal 6 Einwohnern. Die Sonne kommt in den engen Fjord um diese Zeit (zwischen 17 00 und 18 00 nicht mehr herein. Da der Wind mittlerweile aber etwas nachgelassen hat, ist die Temperatur ohne weiteres erträglich.
 
Von Gudvangen ist es dann noch eine Stunde bis Voss, wo wir zum ersten Mal in Norge essen gehen. Der örtliche Campingplatz ist der erste, der keine Kreditkarten akzeptiert und auch der erste, der nahezu ausgebucht ist. Wir finden aber noch ein freies Plätzchen - umringt von 6 Wohnmobilen.
 
Nach dem Aufstellen des Zeltes marschieren wir in den Ort und besuchen ein sehr nettes Lokal mit dem Namen "De Stationen". Es ist sehr originell eingerichtet (wie ein Bahnhof) und es sitzt sich auch recht gemütlich hier. Für eine Flasche Weißwein und 2 Mineralwasser müssen wir dann 320 NOK ablegen.
 

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