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13. Tag - Donnerstag, 12. August 1999

Karte | Strecke



Der Regen hört in der Nacht sehr schnell auf, am Morgen kommt schon wieder die Sonne durch. Unserer geplanten Wanderung zum Valursfossen steht also nichts im Wege. Um 1000 brechen wir vom Campingplatz Saebo auf. Vom Ausgang des Campinggeländes aus kann man den Wegweiser nach Hjølmo sehen, dem wir auch folgen. Es geht jetzt eine zeitlang der Straße entlang, die im weiteren Verlauf dann nur noch für PKW freigegeben ist (Wohnmobile etc. verboten).
 
Nach etwa einer halben Stunde hat man die Wahl zwischen Straße und altem Weg (Gamle Veien) - wir wählen den alten Weg, da dieser dicht entlang am Fluss führt. Bereits nach kurzer Zeit wird man für den kleinen Umweg (keine kurze Hosen, es gibt zahllose Brennesseln) reichlich belohnt. An einer Stelle wird das gesamte Wasser des Flusses zwischen zwei Felsbrocken "zusammengepfercht", dahinter stürzt es etwa zwei Meter in die Tiefe und erzeugt extreme Wirbel. Wir setzen uns ganz an die Kante und beobachten dieses einmalige Schauspiel. Eine zeitlang geht es noch weiter an diesem alten Weg, dann kommt man wieder auf die Straße zurück. Kurz vor dem Dörfchen Hjølmo kann man dann rechts den Vedalsvossen sehen, der aber offensichtlich derzeit sehr wenig Wasser führt. Besonders beeindruckend finden wir ihn auf jeden Fall nicht. Dann geht es auf der Schotterstraße in vielen Serpentinen nach oben.



Øvre Eidfjord - 15kb

Øvre Eidfjord

Hardangervidda - 16kb

Hardangervidda

Valursfossen - 16kb

Valursfossen

Zu Fuß ein eher eintöniges Stück, nach etwa 3 Stunden erreicht man dann den Parkplatz. Von hier aus sind es dann noch ca. 1 1/2 Stunden bis zum Valursfossen. Auf halber Strecke zwischen Parkplatz und Wasserfall hat man einen wunderschönen Ausblick zum Eidfjordsvatnet und zum Fjord. Der Weg führt dann über eine Hochebene (ca. 900 m Seehöhe), stellenweise ist es sehr sumpfig. Der ideale Boden für Moltebeeren - das sogenannte "Gold der Hardangervidda".
 
Der Valursfossen gefällt uns sehr gut. Irgendwie hat jeder der größeren Wasserfälle seinen eigenen, besondern Reiz. Um 1500 treten wir den Rückweg an. Der Abstieg geht relativ flott, vor allem das letzte Stück auf der Straße - da lassen wir uns von Einheimischen im Auto mitnehmen ;-).
 
Wir erfrischen uns im sehr kühlen Eidfjordsvatnet und genießen die letzten Sonnenstrahlen.
 

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