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14. Tag - Freitag, 13. August 1999

Karte | Strecke



In der Nacht hat es wieder etwas geregnet, aber am Morgen kommt die Sonne sehr schnell wieder durch. Wir haben beschlossen, unsere Route leicht zu ändern und Stavanger auszulassen. Wir wollen die letzten Tage nicht mehr allzu viel Zeit im Auto verbringen.
 
Zuerst geht es dem Sørfjorden entlang, dann über Odda vorbei am Latefoss. Der Latefoss wird schon seit Jahren gut vermarktet, eine Souvenierstand befindet sich direkt am Fuße des Wasserfalles.
 
Auf der E134 geht es weiter Richtung Røldal. Wir bleiben aber nicht immer direkt auf der E134 sondern umfahren den Røldalstunnelen kurz nach Seljestad. Dieser Umweg lohnt sich auf jeden Fall, die Aussicht ist klasse und die 5-6 m hohen Schneepflöcke lassen erahnen, was sich hier im Winter abspielt.



Haukelifjell - 12kb

Haukelifjell

Weiter geht es über Røldal nach Haukeli über das sehr schöne Haukelifjell. Es regnet mittlerweile zwar die meiste Zeit, aber die Landschaft mit ihren vielen Seen ist trotzdem sehr beeindruckend. In Haukeligrend legen wir im Turistheim eine kurze Mittagsrast ein. Es gibt hier zwar nur wenige Menüs, dafür ist es aber für norwegische Verhätnisse sehr günstig. So kosten die Menüs zwischen 75 NOK und 90 NOK. Ein Kaffee kostet nur 10 NOK.
 
Die nachfolgende Strecke durch das Setesdalen übertrifft in ihrer Schönheit noch die vorangegangenen Kilometer über das Haukelifjell um einiges. War die Landschaft des Haukelifjell eher hochgebirgig und schroff, so sind die Flüsse und Seen des Setesdalen um einiges lieblicher und laden eher zum Stehenbleiben bzw. Durchwandern ein. Uns gefällt es hier so gut, dass wir beide der Meinung sind, dass man dem Setesdalen einmal einen eigenen Urlaub widmen sollte. In weiterer Folge kommen wir dann zum Bygdalsfjorden, wo wir bei Søbo Camping unser Lager aufschlagen.
 
Die sanitäre Ausstattung übertrifft in ihrer Einfachheit noch jene von Skogtun Camping auf der Insel Søtra. Der "Waschraum" befindet sich im Freien und besteht aus einem außen an einer Barracke montierten Spiegel und daneben befindlichen Steckdosen. In der Barracke findet man eine Brausetasse, direkt daneben sieht man den Pumpenmotor, der offensichtlich das Wasser aus dem Bygdalsfjorden heraufpumpt. Die Toiletten haben mehr oder weniger "Plumpsklo-Atmosphäre", auch wenn eine Klomuschel montiert ist. Dafür kostet der Platz nur 66 NOK, die Wiese ist eben und der Fjord lädt zum Baden ein.
Das das Wetter zum Abend hin wieder super geworden ist, nehme ich diese Einladung an und schwimme noch eine Runde im relativ warmen Wasser.
 

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