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Hier fährt man dann eine schmale Straße entlang, die sehr bald zu einem Schotterweg wird,
der dann in einem Parkplatz mündet. Von hier aus kann man dann durch das wirklich einmalige
Bondhusdalen zum Bondhusvatn bzw. Bondhusbreen wandern. Der Weg ist bis zum See absolut
familienfreundlich, man könnte hier sogar problemlos mit einem Kinderwagen hinkommen.
Nahezu den gesamten Weg entlang wird man vom Fluss Bondhuselva begleitet, der sich seinen
Weg durch moosbewachsene Steine und Felsen bahnt.
Rechts entlang des Sees führt dann ein etwas steiniger Weg, dem wir bis zu einem Wasserfall folgen.
Dort legen wir dann eine längere Rast ein und genießen den Ausblick zum Gletscher und auf den See,
bevor wir wieder den Rückweg antreten. Die letzten paar Meter müssen wir dann unsere Kinderchen
auf die Schultern nehmen - sie wollen einfach nicht mehr.
Das Bondhusdalen ist auf jeden
Fall einen Besuch wert, wenn man eine gemütliche Wanderung zu einer Gletscherzunge samt
idyllischem Gletschersee machen will. Wer es gerne etwas anstrengender mag, der kann anstatt
zum See zur Fonnabu-Hütte gehen - das sieht zumindest auf der Wanderkarte anstrengender aus
(dort waren wir aber nicht).
Da unsere Kinder heute wohl absolut keine Lust mehr auf eine weitere Wanderung haben dürften,
fahren wir zurück zur Hütte, um den restlichen Tag mit Faulenzen und Grillen zu verbringen.
Das Grillen wird dann kurzfristig unters Vordach der Hütte verlegt, da ein kurzer Regenschauer
niedergeht. Bald danach reißt es aber wieder auf. Laut Wetterbericht im Fernsehen dürfte es auch
die nächsten Tage weiterhin wechselhaft bleiben.
Für den, der es nicht weiß - die meisten Dokumentationen und Filme werden in englischer
Originalfassung mit norwegischen Untertiteln ausgestrahlt, da es sich für die
Filmindustrie kaum lohnt, für die wenigen Seher eine eigene Synchronisation zu machen.
Interessanterweise scheint das aber bei Zeichentrickfilmen anders zu sein, hier werden
sehr viele in norwegischer Sprache gezeigt.
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