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Abschied von unseren Vermietern. Wir verlassen Rosendal so, wie wir es bei unserer Anreise
vorgefunden haben - wolkenverhangen und verregnt. Über die 48, dann 550 fahren wir in
Richtung Sunndal und dann durch den 11150 m langen Folgefonntunnel (Maut 55 NOK)
nach Odda. Am Ende des Tunnels erwartet uns erfreulicherweise schönes Wetter, welches zu einem
kleinen Zwischenstopp in der angeblich "hässlichsten Stadt Norwegens" - nämlich
Odda - einlädt. Dass die Industrie hier eine große Rolle spielt, ist nicht zu übersehen.
Trotzdem ist Odda nicht so hässlich, wie es gerne beschrieben wird. Allerdings würde ich
hier auch nicht gerade gerne meinen Urlaub verbringen wollen.
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Kurz nach Odda kommen wir am wohl bekanntesten Wasserfall Norwegens vorbei, dem Låtefossen.
Wie immer herrscht hier reger Betrieb. Dann weiter auf der E134 Richtung Røldal. Statt
durch den Røldalstunnelen wählen wir die Route über der alten Haukelivegen, der kurz vor
dem Tunnel links abzweigt.
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Kurz nach Røldal biegen wir dann nach links ins Valldalen ab und fahren bis zum Beginn
des Stausees, wo wir eine kleine Essenspause einlegen. Es weht ein fast schon eisiger Wind, über
uns dichte Wolken, im Hintergrund bricht aber immer wieder auch die Sonne durch.
Wir bleiben der E134 nicht lange treu, denn wir umfahren auch den Haukelitunnelen über die Aussichtsstraße,
die mit Dyrskar ausgeschildert ist. Dieser Umweg ist auch mit großen WoMos problemlos zu
bewältigen, bietet dafür aber bei weitem nicht die Aussicht, als es der Gamle Haukelivegen tat.
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Kurz nachdem man auf die E134 zurückkehrt, erreicht man die Grenze der Fylke Hordaland zur
Telemark. Hier befindet sich auch ein großer Parkplatz, von dem aus man die Landschaft hervorragend
genießen kann. Der Ståvatn und die umliegenden Berge bieten einmalige Motive und verleiten
wohl jeden Fotografen zum mehrmaligen betätigen des Auslösers. Während wir also die Kameras
zücken, vergnügen sich unsere Kinder beim Bauen von Steinmanderln.
Auch den folgenden Tunnel am Kjelavatn
umfahren wir wieder, eine Schotterstraße führt kurz vor dem
Tunnel rechts weg. Hier gilt eine Beschränkung auf 3 Tonnen, der Weg ist stellenweise auch wieder
recht schmal. Mit unserem kleinen 5 m WoMo haben wir absolut keine Probleme, größere WoMos dürften
aber hier schon Probleme bekommen. Wir halten auch diesen kleinen Umweg für lohnenswert, denn der
Ausblick über den Kjelavatn ist fast schon als genial einzustufen.
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Bedingt durch die vielen Zwischenstopps kommen wir erst gegen 20 00
bei Åmot vorbei und so nehmen wir den direkten Weg nach Seljord. Wer genung Zeit hat, sollte
unbedingt den Umweg über Dalen machen (ca. 20 km). Dalen habe ich während der 99er Reise genossen -
die Serpentinen ins Tal bzw. der Blick von oben auf Dalen und den Bandakvatn ist ausgezeichnet.
Gegen 20 45 erreichen wir dann Sandnes Camping, etwa in der Hälfte
nordöstlich des Sees. Am Eingang warnt man uns, dass es hier die beiden nächsten Nächte wegen eines
Truckertreffens bis 2 00/3 00
in der Früh etwas lauter sein könnte. Wir bleiben aber trotzdem, da der Platz optisch einen sehr guten Eindruck
macht und auch die Kinder gerne hier bleiben würden.
Mike und Sandra übernachteten dann zum ersten Mal im Zelt, was sie sehr begeisterte. Die Beiden haben dann
auch sehr gut geschlafen, wir beiden Erwachsenen dafür fast überhaupt nicht. Zum einen waren die Trucker
schuld, die bis 3 00 Musik spielten, zum anderen war es der Wind, der recht
kräftig blies. Zudem liegt der Campingplatz direkt an der Straße, die zwar nicht stark befahren ist,
aber gerade bei schlechtem Schlaf stört jedes einzelne Auto.
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