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Vorwort von Horst
Dieser Reisebericht ist während des gemeinsamen Lofotenurlaubes mit
Johannes entstanden. Es ist ein privater Reisebericht, der zum Ziel hat,
neben persönlichen Eindrücken und Erfahrungen auch möglichst viel an allgemeiner Information
zu vermitteln. Sollte das gelungen sein, dann würde ich mich über
ein entsprechendes Feedback sehr freuen.
Der Bericht ist natürlich auf meinen WebSeiten, der
Norwegen-Insiderinfo, zu finden aber
auch auf den Lofoten Seiten von Johannes.
Auf den Seiten von Johannes findet man zudem zahllose andere Infos
zu den Lofoten - der ideale Anlaufpunkt also, um den nächsten Lofoten-Urlaub zu planen.
Lofoten-Tour 2003 - der erste Tag
Abfahrt in Plainfeld um 4 45, um 6 00 Flug von Salzburg nach
Wien, etwas stressig zum Anschlussflug um 7 15 nach Stockholm, Arlanda.
In Stockholm treffe ich mich dann mit Johannes, der von Frankfurt gestartet ist. Von hier aus geht es dann
um 11 00 gemeinsam nach Kiruna, Schweden.
In Kiruna werden wir von einem Mann des Autoverleihs empfangen, der uns den Schlüssel für
unser Mietauto übergibt.
Unser erstes Ziel ist das Eishotel in Jukkasjärvi, welches vom
Flughafen nur 12 km entfernt liegt. Nicht um dort zu übernachten, sondern um es uns einmal
vor Ort anzusehen. Offiziell geöffnet hatte das Eishotel bis zum 20. April, so waren sie dort bereits
beim Abbauen, als wir ankommen. Eintritt - allerdings reduziert auf 50 SEK -
müssen wir aber trotzdem noch
berappen. Einige Teile des Hotels sind schon eingefallen,
alle Räume bereits komplett ausgeräumt.
Insgesamt macht das Eishotel zu dieser Zeit mehr den Eindruck einer Baustelle als eines Hotels, aber
man kann sich schon vorstellen, dass es im Winter hier recht schön sein kann.
Nach etwa einer Stunde treten wir unsere Reise Richtung Narvik an -
unserem heutigen Tagesziel, welches ca. 180 km vom Flughafen Kiruna entfernt ist.
Kiruna ist für seine großen
Erzvorkommen weltweit bekannt und wirtschaftliche Grundlage
für die gesamte Region. Das Erz
wird im Tagebau abgebaut und dann mit dem Zug in den Hafen von Narvik
gebracht, welcher ganzjährig eisfrei ist. Auf diesen Zug treffen wir dann auch noch,
da die Gleise immer in der Nähe der Hauptstraße geführt werden.
Wir durchqueren den Abisko Nationalpark,
der um diese Jahreszeit von der Landschaft sehr reizvoll
ist. Die Berge sind tief verschneit, die Seen großteils zugeforen, kleine Flüsse bahnen sich
den Weg durch Schnee und Eis. Eine prachtvolle Winterlandschaft präsentiert sich bei strahlendem
Sonnenschein von seiner besten Seite und so ist natürlich so mancher Fotostopp vorprogrammiert.
[Panorama]
Viele Norweger fahren übrigens nach Absiko einkaufen,
da vor allem Fleisch in Schweden viel günstiger zu bekommen ist, als in Norwegen.
Kurz darauf passieren wir die Riksgränse, von hier sind es dann noch 45 km bis
Narvik [Panorama],
wo uns Christoph an der Stadtgrenze erwartet. Bei Christoph und seiner Frau Doris dürfen
wir die heutige Nacht verbringen. Die beiden haben uns sehr nett empfangen und bei einem
Kaffee auf ihrem Balkon werfen wir einen ersten Blick über den Ofotfjorden Richtung Lofoten.
2. Tag >>
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