|
Auch heute jagt uns wieder die Sonne aus den Betten, allerdings ist es nicht mehr
wolkenlos und so manche, dickere Wolke kriecht über die Berggipfel um den Kammen und den Olstinden.
Wir fahren weg von den Wolken in Richtung Sonne. Unser erstes Ziel ist der Sendeturm
in Sørvågan, von wo aus man eine herrliche Aussicht über
Tind, Å und Sørvågan
selbst genießen kann. Ein absoluter Pflichtbesuch!
In Reine scheinen sich die ersten Wolken massiv zu entleeren, weshalb wir unverzüglich nach Å aufbrechen.
Å, der Ort am Ende der E10, ist
im Sommer oft hoffnungslos überfüllt, aber
zu dieser Zeit
ist bis auf wenige "Kampfangler" kein Tourist anzutreffen.
Wer es also gerne sehr ruhig
hat, der soll es uns nachtun und außerhalb der Saison hierher kommen. Den (kleinen)
Nachteil, den man in Kauf nehmen muss, ist, dass
so gut wie alles geschlossen (stengt) hat
und dass auch keine anderen Aktivitäten - wie z.B. Bootsausflüge - geboten werden.
Ein Großteil des Ortes
besteht aus dem Fischerdorfmuseum,
welches aus 23 unter Denkmalschutz stehenden, roten Holzhäusern
besteht. Darunter auch Rorbuer, die vermietet werden. Wer also gerne in einem Museum übernachten
und von zahllosen Touristen beim Mittagessen beobachtet werden will.
[Panorama]
Auf der Rückfahrt fahren wir an der Turistinfo in Sørvågan vorbei, welche
auch die einzige ist, die um diese Zeit geöffnet hat. Wir wollen erfahren, ob es eine
Kafeteria gibt, die geöffnet hat. Empfohlen wird uns zuerst das Restaurant in Hamnøy,
von dem wir aber wissen, dass es derzeit nur Freitag bis Sonntag geöffnet hat. Die
nächste Möglichkeit, einen Kaffee (mit Waffeln)
zu bekommen, bietet sich in Ramberg.
Gleichzeitig wird uns versichert, dass in der Saison schon alle Kafeterias in dieser
Gegend täglich geöffnet hätten.
Das Wetter zeigt sich sehr dynamisch, der ein oder andere Schneeschauer bezuckert so manchen
Berggipfel und teilweise auch die Wiesen im Tal.
Zum Abend hin fahren wir in die Gegend um Flakstad und Ramberg,
um eine geeignete Stelle für den Sonnenuntergang
zu finden. Dabei kommen wir am Gasthaus in Ramberg vorbei und wollen uns Kaffee mit
Waffeln genehmigen, allerdings hat das Gasthaus heute schon ab 18 00 geschlossen.
Die Besitzerin stürmt sogleich aus der Tür, und bedauert, dass sie heute schon geschlossen hat,
aber dass sie sehr gutes Essen habe und wir doch morgen wiederkomnmen sollten - was wir
wohl auch tun werden.
Nachdem wir die Kirche von Flakstad in herrlichem Abendlicht festhalten können,
suchen wir eine geeignete Stelle für unsere abendliche Fotosession und beobachten dabei interessiert die dicken
Wolkenbänder, die immer wieder etwas Schnee bringen und dabei die Sonne verdecken.
Es weht auch ein eisiger Wind bei einer Temperatur um 0°C
und so sitzen wir dann auch immer wieder ganz gerne im Auto, um uns etwas zu wärmen.
Gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang brechen die Wolken dann aber kurz auf, und so kommen wir dann auch
noch zu ein paar Bildern, für die es sich gelohnt hat, zuzuwarten.
<< 4. Tag
6. Tag >>
|