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Heute geht es weiter nach Andalsnes. Wir nehmen den etwas längeren Weg, weil wir uns noch Kristiansund ansehen wollen.
Parkmöglichkeiten findet man kurz nach der Abfahrt von der Fähre Bremsnes / Kristiansund. Die Parkgebühr beträgt pro Stunde
13 NOK. Die Stadt ist wegen ihrer besonders bunten Häuser sehr schön, wir leisten uns auch frische Erdbeeren und Himbeeren (25
bzw. 45 NOK pro Schale) am Markt.
Die Gelsen lieben Sandra ganz besonders, sie hat schon einige Stiche im Gesicht abbekommen, der Rest von uns hat nur
vereinzelt mit den Plagegeistern zu kämpfen. Es ist heute auch relativ kühl, wir haben um die 13 Grad und die Sonne lässt sich
so gut wie gar nicht blicken. Es regnet auch immer wieder einmal.
Nach der kurzen Stadtrunde fahren wir weiter über die 70 und unterqueren dabei zuerst den Freifjord durch einen Tunnel, dann
geht es über eine Brücke über den Gjemnessund. Dafür ist wieder Maut zu berappen, nämlich 108 NOK (Preis für Auto, 2
Erwachsene und 2 Kinder). Kurz vor Molde geht es dann wieder durch einen Tunnel unterhalb des Fannefjorden, dann mit der Fähre
von Solsneset nach Afarnes über den Langfjorden. Man kann den Langfjorden auch umfahren, nimmt damit aber einen Umweg von über
90km in Kauf. Von Afarnes sind es dann nur noch 34km bis Andalsnes, welchem wir einen kurzen Besuch abstatten.
Von Andalsnes haben wir nur noch etwa 2km bis zu unserer Unterkunft der nächsten 4 Tage - Mjelva Camping. Wer hier eine Hütte
mieten will, der sollte um diese Zeit unbedingt im Voraus buchen, denn als wir heute um 1600
ankommen, sind bereits alle Hütten besetzt. Insgesamt verfügt der Platz über 35 Hütten in unterschiedlichen Kategorien und
Größen (Preise zwischen 330 und 670 NOK pro Nacht). Zeltplätze (70 bis 120 NOK) wären noch genug frei gewesen.
Wir haben eine der kleineren Hütten gemietet, Preis 390 NOK pro Nacht. Die Hütte hat einen eigenen, kleinen Schlafraum mit 2
Stockbetten und einen mittelgroßen Raum mit fließendem Wasser, Kühlschrank und Kochmöglichkeit, einem Tisch mit kleiner Bank
und 3 Stühlen sowie einer Couch. Sanitäranlagen sind bei dieser Hüttenkategorie nicht vorhanden, man muss die zentralen
Anlagen des Platzes nutzen. Ansonsten findet man neben der üblichen Ausstattung wie Waschmaschine und Gemeinschaftsküche auch
einen Aufenthaltsraum mit Fernseher, einen mittelgroßen Kinderspielplatz, ein großes Freiluftschachspiel, einen
Volleyballplatz, einen Minigolfplatz sowie einen Fahrradverleih.
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