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Das Wetter sieht wieder nur mittelprächtig aus, trotzdem brechen wir heute nach Ålesund auf um das Aquarium zu besuchen und um
bei brauchbarem Wetter die Stadt etwas zu erkunden sowie auf den Aksla zu fahren.
Von Andalsnes bis nach Alesund sind es ca. 120 km,
man muss also knapp 2 Stunden für die Fahrt dorthin rechnen. Das Aquarium
ist dann auch sehr bald nach erreichen der Stadt ausgeschildert und deshalb praktisch nicht zu übersehen. Der Eintritt pro
Erwachsenen kostet 90 NOK, für Kinder 55 NOK. Eine Familienkarte für 2 Erwachsene und bis zu 3 Kindern kostet 250 NOK. Es gibt
dort mehrere Becken mit allerlei Meeresbewohnern, vorwiegend mit Fischen aber auch Hummern etc. zu bestaunen. Hauptattraktion
ist zum Einen die Fütterung von Fischen durch einen Taucher in einem sehr großen Becken, welches sein Wasser direkt aus dem
Meer bezieht sowie ein kleineres, sehr seichtes Becken, in dem sich Seesterne, Seegurken, Krabben und viele andere Kleintiere
befinden, die von den Besuchern auch in die Hand genommen werden dürfen. Ob das den Tieren auch nur annähernd so viel Spaß
macht, als den Kindern und Erwachsenen, ist mehr als fraglich. So versucht ein Kind neben mir die Schnecke aus ihrem Haus zu
ziehen.
Nach ca. 2 Stunden verlassen wir das Aquarium und sind einhellig der Meinung, dass sich der Besuch schon gelohnt hat.
Danach erkunden wir etwas die Stadt und fahren auch auf den Hausberg Aksla.
Einfach aus der Stadt hinausfahren und dann der
Beschilderung Fjellstua folgen. Ganz oben befindet sich ein nicht allzu großer Parkplatz und man kann von der obigen Kafeteria
dann über die gesamte Stadt blicken. Bei blauem Himmel sicher genial, bei dem Wetter, zu dem wir uns auf dem Aksla einfinden,
nämlich bei nahezu geschlossener Bewölkung auch noch ein netter Ausblick. Wer Alesund besucht, sollte den Aksla auf jeden Fall
nicht auslassen. Man kann auch zu Fuß auf den Berg, vom Zentrum soll es angeblich ein etwa 20 minütiger Marsch sein.
Auf dem Rückweg fahren wir dann nicht durchgehend die E136 sondern nehmen eine Route über das Vagsvikfjellet, einer schmäleren
Schotterstraße durch das Kversemdalen. Hier finden wir dann auch Heidelbeeren, die dann später in unserer Hütte zu
Heidelbeertatscherln (Blaubeerpfannkuchen) verarbeitet werden.
Wir verlängern unseren Aufenthalt bei Mjelva Camping um zwei weitere Tage und bleiben nun bis Donnerstag, anstatt wie anfangs
geplant nur bis Dienstag. Unsere Kids nehmen diese Botschaft mit viel Freude auf, denn es gefällt ihnen sehr gut auf diesem
Platz.
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