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Der Morgen begrüßt uns mit Regenschauern, die Wolken hängen ganz tief, alle Berge ringsum sind komplett im Nebel verhüllt. Im
Laufe des Vormittags wird es aber langsam besser und wir brechen zuerst zum Hafen auf, damit die Kids Muscheln sammeln können.
Danach gehen wir zum Rema 1000 einkaufen, der ca. 10-20% günstiger ist, als Bunnpris, wo wir am Tag unserer Ankunft eingekauft
haben. Generell sind die Preisunterschiede zwischen Norwegen und Österreich / Deutschland nicht mehr so hoch, als noch vor
einigen Jahren. Salzgebäck und Süßigkeiten zählen nach wie vor eher zu den Luxusgütern, Getränke sind etwas günstiger
geworden. 1 1/2 Liter Cola kosten etwa 20 NOK, ein aktuelles Sonderangebot bei Rema 1000 - 1 1/2 Liter Schweppes um nur 5 NOK.
Nach dem Einkauf beschließen wir trotz des eher zweifelhaften Wetters die Trollstigen zu fahren. Von Mjela Camping sind es nur
ca. 15 Kilometer, also wäre es nich wirklich schlimm, wenn auch oben außer Nebel und Wolken nichts zu sehen wäre. Wer derzeit
zu den Trollstigen kommt, stößt im unteren Bereich auf eine Baustelle. Der Grund: man verlegt eine Kehre, da in dem Bereich
immer wieder Geröll und Steine ins Tal stürzen.
Als wir dann oben angekommen sind, sieht es mit dem Wetter gar nicht gut aus. Man sieht zwar teilweise ins Tal, aber der
Bispen, den wir bis zum See hochgehen wollten, ist in eine dicke Wolkenschicht gehüllt. Nach einer kurzen Rückfrage beim Ober
des Restaurants, ob es eine Chance auf Besserung gäbe, und er das verneint, lassen wir das mit der Wanderung zum See bleiben.
Unsere Kids sind ja ohnehin eher wanderfaul, und so können wir ihnen eine Wanderung bei schlechter Sicht schon gar nicht
zumuten. Wir gehen dann einfach zur Aussichtsplattform des Trollstigen und gehen dann den Berg dahinter etwas weiter hoch, bis
wir auf einem kleinen Plateau ankommen, wo wir eine längere Rast einlegen. Die Wolkendecke reißt währenddessen immer mehr auf
und man kann dann auch schon teilweise den Gipfel des Bispen aus der Wolkendecke ragen sehen. So genießen wir einfach die Rast
und beobachten den Zug der Wolken. Nicht ganz ohne Wehmut, denn der Bispen ist zum Greifen nah und sieht einfach nur
verlockend aus und ist schließlich dann gänzlich wolkenfrei.
Zurück am Campingplatz brechen wir dann noch in Richtung Rauma auf, da das Wetter immer besser wird und die umliegenden Berge
zum ersten Mal seit unserer Ankunft allesamt frei sind.
Später wird noch mit Chris und Heidi sowie Karsten und "Steffi" auf dem Grillplatz des Campingplatzes gegrillt, quasi eine
Abschiedsgrillerei. Die beiden Letztgenannten machen nämlich in den zwei nächsten Tagen eine Radtour und so sehen wir sie
während dieses Urlaubes zum letzten Mal.
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