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13. Tag - 10. August 2005

Karte


Wider unsere Hoffnungen ist es heute nicht sonnig sondern die Umgebung ist in eine dichte Nebeldecke gehüllt. Christine geht trotzdem auf den Aksla, ein Berg direkt hinter unserem Campingplatz. Nach 5 Stunden kommt sie ganz begeistert zurück, denn sie hat die Wolkendecke durchstoßen und oben auf dem Berg dann als einzige von uns die Sonne genossen - ich bin bei den Kids in der Hütte am Campingplatz geblieben.
 
Den Kindern gefällt der Tag ganz ohne Auto fahren oder wandern ganz besonders gut. Einfach nur zum Spielplatz gehen und dann Gameboy spielen, dann das Ganze wieder von vorne - so gefällt ihnen ihr Urlaub am besten.
 
Wir bereiten langsam unsere Weiterreise vor, räumen schon etwas die Hütte auf und wählen danach einen Campingplatz für unser nächstes Ziel, nämlich die Südseite des Jostedalsbreen, aus. Die Wahl fällt auf Dalsoren Camping, einem Campingplatz in Luster direkt am Lustrafjorden. Durch die Erfahrungen mit Mjelva Camping, wo jeden Tag am Abend das Schild an der Rezeption hängt, dass alle Hütten belegt sind, rufe ich sicherheitshalber an, um eine Hütte für vorerst einmal 2 Tage zu reservieren. Die Wahl fällt auf eine Hütte mit Dusche und WC am Zimmer, da auf diesem Campingplatz der Preisunterschied nur 50 NOK pro Nacht beträgt. Eine Nacht kostet 550 NOK, ist also im mittleren Preissegment angesiedelt, wenn man eine Hütte für 4 Personen haben will.
 
Am frühen Abend kommen dann Karsten und Chris ziemlich geschafft von ihrer Radtour zurück. Da das Wetter auch in der von ihnen befahrenen Region ziemlich schlecht wurde, sind sie nicht wie geplant noch eine Rundtour mit dem Auto gefahren. Während der Radtour hatten sie aber schönes Wetter.
 
Beim Bezahlen des Platzes gibt es anfangs eine kleine, negative Überraschung, denn anstatt der bei der Reservierung vereinbarten 390 NOK pro Nacht sollten wir nun 470 NOK bezahlen. Die Begründung: die Hütte Nummer 42 wäre eine besonders komfortable Hütte mit fließendem Wasser, weshalb sie auch teurer wäre. Als ich dann aber erkläre, dass wir ja keine Hütte mit fließendem Wasser bestellt haben, lenkt Knut, der Besitzer des Platzes sofort ein und gibt mir das zu viel bezahlte Geld zurück. Generell kann man Knut nur lobend erwähnen, denn er ist äußerst freundlich und zuvorkommend.

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