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Langsam aber sicher neigt sich der Urlaub seinem Ende zu. So genießen wir einfach das Nichtstun, ja sogar
zum Lesen finden wir Zeit ;-).
Später fahren wir dann nach Oslo um das Kon-Tiki Museum und den Vigelandspark zu besuchen.
Das Kon-Tiki Museum befindet sich auf Bygdøy, der Museumsinsel Oslos, auf der sich auch
das Seefahrtsmuseum und das Framhuset befinden. Wir haben uns zum einen aus Zeitgründen und zum anderen
wegen der Kinder nur das Kon-Tiki Musuem vorgenommen.
Unsere Kinder haben sich dann aber überraschend interessiert gezeigt und waren von der Leistung Thor Heyerdahls
(1914-2002) und seiner Männer sehr angetan. Das Museum zeigt die Kon-Tiki und die RA II sowie Bilder und
Daten zu den anderen Expeditionen des norwegischen Wissenschaftlers und Abenteurers. Thor Heyerdahl wollte
mit seinen Expeditionen unter anderem beweisen, dass Polynesien von Südamerika mit Balsaflößen
erreichbar war. Wenn man das Floß dann vor sich sieht, dann kann man diese Leistung einfach besser
einschätzen. Das Museum ist in jedem Fall einen Besuch wert.
Und wer in Oslo ist, darf natürlich den Vigelandspark - den Park der Nackten - nicht auslassen. Ich war
1999 schon einmal dort und fand den Park damals sehr beeindruckend, auch wenn die Meinungen über den Park
etwas auseinandergehen. So mancher findet die Skulpturen alles andere als schön und bezeichnet sie
als "Badewannen-Ästhetik". Unsere Kids - vor allem unsere älterer Sohn Mike (9 Jahre zu dem Zeitpunkt) -
waren schon recht gespannt auf diesen Park und es hat ihnen dann schon auch gefallen. Auch wenn Mike meinte,
dass er sich den Park etwas anders vorgestellt hätte...
Zusammen mit dem Frognerpark ist der Vigelandspark die größte Parkanlage Oslos. Insgesamt befinden sich rund 200
Skulpturen in der Anlage, die in Zusammenarbeit zwischen Gustav Vigeland (1869-1943) und der Stadt Oslo aufgebaut wurde.
Der 850 m lange Park Park folgt einer sehr strengen Geometrie, die nur durch den kreisrunden Kinderplatz
unterhalb der Brücke gebrochen wird. Am bekanntesten ist wohl der "Angry Boy", der jeden Tag unzählige
Male als Fotomodell herhalten muss. Es lohnt sich auf jeden Fall, genügend Zeit für den Park einzuplanen, denn
andernfalls übersieht man (zu) viele Details.
Am Abend grillen wir noch einmal gemütlich vor unserer Hütte, bevor wir damit beginnen, das Auto und die
Hütte für morgen startklar zu machen.
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