Biologie

 

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Zu den Bartenwalen gehören Furchenwale (Finnwal, Buckelwal, Seiwal, Bryedwal, Blauwal und Minkewal), Glattwale (Grönlandwal, Nordkaper und Zwergglattwal) und Grauwale.
 
Barten sind Hornplatten, die aus den Gaumen wachsen und gegen das Maulinnere zerfranst sind. Dort verfängt sich das Plankton, von dem sich Bartenwale im Wesentlichen ernähren. Ber Blauwal besitzt bis zu 800 dieser Barten.
 
Bartenwale erkennt man auch daran, dass sie im Gegensatz zu den Zahnwalen 2 Blaslöcher besitzen.
 
Bartenwale unternehmen jährlich lange Wanderungen von 6000-8000 km. Im Sommer nehmen sie viele Tonnen Krill auf, um sich für die Paarungszeit eine dicke Fettschicht anzufressen.
 
 
Der größte Bartenwal ist der Blauwal mit bis zu 170 Tonnen Gewicht und 30 m Länge. Da er sehr viel gejagt wurde, existieren laut Schätzungen nur noch einige Tausend Tiere.
 
Einer der kleinsten Bartenwale ist der Grauwal, der "nur" 14 m lang und etwa 35 Tonnen schwer wird. Er ist die einzige Walart, die sich von Meerestieren ernährt, die am Meeresboden leben. Er nimmt dabei große Schlammmassen in sein Maul und siebt die Nahrung durch die Barten heraus.
 
Wegen seiner besonders dicken Speckschicht ist der Nordkaper der am meisten gejagte Bartenwal. Im 20. Jhdt. wurde er nahezu ausgerottet. Er ernährt sich hauptsächlich von Krill, welches er reichlichst in den Küstengewässern vorfindet.
 
Der Zwerg- oder Minkewal ist der kleinste Vertreter der Furchenwale, das Männchen wird etwa 8 m lang. Zwergwale sind Einzelgänger, teilweise ziehen sie auch in 2er- oder 3er- Gruppen durchs Meer. Der Zwergwal ernährt sich von Plankton, wie die meisten der Bartenwale.